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Die Reliefs,
in den letzten Jahren aufwändig gegen weiteren Verfall
geschützt und restauriert, zeigen allesamt Szenen, die sich im weiteren
Sinne mit der Verherrlichung des Weingenusses, gekleidet in teils biblische
Motive befassen. Im einzelnen sind das zum Beispiel
die Hochzeit von Kanaa und die wunderbare Verwandlung von Wasser zu Wein,
die alttestamentarischen Winzer Joshua und Chaleb mit der Riesenweintraube, Loth
und seine Töchter beim Weintrinken, aber auch ganz weltliche Themen wie der
Fuchs als Weindieb mit Fuchsjagd oder die Auszahlung des Arbeitslohnes nach der Weinlese.
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Die zwölf, teils
überlebensgroßen Felsreliefs aus dem spätbarocken Rokoko befinden sich
auf Privatgrund unter einer Villa mit skulpturengeschmückter Balustrade, ist aber vom Fußweg aus sehr gut einzusehen und mit
Erklärungstafeln versehen.
In ebenjener Villa wurden vor 100
Jahren die ältesten, gefüllten Weinflaschen Deutschlands entdeckt. Der
Wein war noch trinkbar, zwei Flaschen werden in Trier und in
Geisenheim verwahrt.
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